Im ehemaligen Wohnhaus des Malers Otto Dix (1891-1969) wurde 1991 eine Erinnerungsstätte eingerichtet. Otto Dix gehörte bereits zu Lebzeiten zu den bedeutendsten Künstlern Deutschlands. In seinen Arbeiten bannte er mit schonungsloser Realistik die Welt der Großstadt sowie die Erfahrungen des 1. Weltkrieges auf die Leinwand. Von den Nationalsozialisten als entartet verfemt, wurde er 1933 aus der Akademie der Künste entlassen. 1936 zog er an den Untersee und lebte bis zu seinem Tod 1969 in Hemmenhofen auf der Höri.
Anhand von Werken, Originaldokumenten und photographischem Material wird dem Besucher des Museums Leben und Werk des Malers sowie die begleitende Zeitgeschichte nahegebracht.
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