Die städtische Galerie "Die Fähre" wurde 1947 auf Initiative der französischen Besatzungsmacht als "centre culturel" zur Demo-kratisierung und Völkerverständigung gegründet.
Nach dem Ende der NS-Diktatur sollte dessen symbol-trächtiger Name nach dem Willen des damaligen Gouverneurs die neue Zeit und das Verbindende von Kunst und Kultur widerspiegeln. Mit einer Bibliothek, Vorträgen, Konzerten, Theateraufführungen und Ausstellungen machte
sich das Kulturzentrum "Die Fähre" bald einen Namen in der näheren
und weiteren Umgebung.
Ihren legendären Ruf erwarb sich "Die Fähre" durch wegweisende Ausstellungen. So wurde hier 1951 zum ersten Mal der renommierte
und hochdotierte "Oberschwaben Kunstpreis" verliehen und schon
1960 wurde eine Ausstellung Konkreter Kunst u.a. mit Werken von
Albers, Bill, Calderara, Lohse, Magnelli u.a. gezeigt.
Die nunmehr über 50-jährige Ausstellungstradition hat "Die Fähre" zu
einem festen Bestandteil der süddeutschen Kunstlandschaft gemacht.
Wie kaum eine andere Galerie in Oberschwaben hat sie in diesen
Jahren die Entwicklung der klassischen Moderne und zeitgenössischen
Kunst in über 350 Ausstellungen nahezu umfassend dokumentiert.
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